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Nach Nintendos Waggle-Revolution sind nun auch Sony und Microsoft von der Causal-Welle begeistert. Während ich über Sonys 1:1-Kopie der Wiimote und Nunchuck kaum Worte verlieren muss, geht Microsoft den Weg des EyeToyNatalKinect. Sofern die Technik funktioniert (und das unterstelle ich jetzt einfach einmal), soll man Spiele mit seinem Körper statt einem Controller steuern (können). Interessant dabei ist, dass man bewusst versucht, sich von der Wiimote abzugrenzen. Noch interessanter hierbei ist, dass nun plötzlich das anstrengende Spielen die Sensation ist, während es bei Nintendos Markteinführung noch hieß, dass die Steuerung schon daran krankt, dass man sich nicht stundenlang bewegen will. Oder dass einem der Arm einschläft, wenn man die ganze Zeit auf den Bildschirm zeigen muss. Jedoch kann man die meisten Wii-Spiele auch bequem aus dem Handgelenk vom Sofa aus steuern. Genau dieses "Schummeln" bei der Wiimote, ist mit Kinect nicht möglich. Damit disqualifiziert es sich doch für einen längeren Spielabend?! Und wer möchte noch gleich mit ausgestreckten Armen stundenlang Rennen fahren? Gas geben mit den Füßen, aber wo bleibt das Feedback und wo ist der Halt? Geht das überhaupt, wenn ich auf dem Sofa sitze, denn nicht wenige Leute dürften einen (kleinen) Wohnzimmertisch davor haben? Und was ist mit Leuten, die ihre Beine/sich nicht bewegen können?
Interessant ist auch, dass man sich noch nicht zu Detailfragen äußern will. Wie viel Platz braucht man vor dem Fernseher? (Bei mir wird es mit 2-3 Leuten und Just Dance sehr eng). Was soll das Wunderding kosten? (Es ist Zubehör, sollte nicht zu teuer sein.) Werden auch "richtige" Spiele Unterstützung bekommen und wenn ja, welche? (Wii Sports 2.0 okay, aber das kann es ja nicht gewesen sein.) Und gerade hier ist man in einem Dilemma; Zusatzhardware bekommt oftmals keine große Verbreitung und die Hardwarebasis ist zu gering, dass es sich lohnt dafür zu entwickeln.
Also abwarten und Wii spielen. ![]()

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Mal ganz abgesehen von der Magie, daß bei vielen Spiele der Zwei-Spieler-Modus einfach aktiviert wird, indem man sich neben den ersten Spieler stellt. Keine Menüs, keine Wartezeit, einfach hinstellen und eine Sekunde später ist man im Spiel. Oder geht genau so schnell wieder raus, wenn man einen anderen Spieler ranlassen will.
meine hand nach rechts bewegen und den kontroller weitergeben?
Beitrag geändert von Matombo (2010-06-28 17:40:54)
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Im Grunde hat das sogar rein gar nichts mit Kinect an sich zu tun, sondern damit, wie der Multiplayer implementiert ist. Es haben bereits andere Spiele ähnliche Mechanismen implementiert. So kann man auch bei Band Hero jederzeit einsteigen oder aus dem aktuellen Lied aussteigen. (Wie sinnvoll das ist, sei mal dahin gestellt.) Aber auch bei Kinect kann es "einfach so" nicht funktionieren. Denn woher will die Software wissen, was genau zu tun ist? Sprich: wenn sich jemand neben mich stellt, aber nur zuschauen will, was passiert dann? Wenn der Spieler nur kurz aus dem Sichtfeld der Kamera verschwindet, wird er sofort aus dem Spiel geworfen?
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Mal ganz abgesehen von der Magie, daß bei vielen Spiele der Zwei-Spieler-Modus einfach aktiviert wird, indem man sich neben den ersten Spieler stellt. Keine Menüs, keine Wartezeit, einfach hinstellen und eine Sekunde später ist man im Spiel. Oder geht genau so schnell wieder raus, wenn man einen anderen Spieler ranlassen will.
"Hey, ... Was??? ... Maaaammmaaaaa, hau ab! ... Geh aus dem Bild raus! Schnell, du hast den Multiplayermode aktiviert ... weeeeeg! ... Ohhhhh, maaaaaaaan. Jetzt hab ichs nur wegen dir wieder vermasselt. Du bist sooo plöööt."![]()
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Und vermutlich genügt schon das Aktivieren des Multiplayermodus fürs Vermasseln: "Danke, dass du noch spielst, aber dein Fortschritt kann nur im Singleplayer gespeichert werden".
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